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18.06.2020

25 Jahre Macrocast – Kompetenz in Zinkdruckguss

Macrocast, ein Unternehmen der binder Gruppe, gehört zu den Marktführern im Kleinteilesegment und ist intern wie extern hinsichtlich Qualität und Performance bekannt.  25 Jahre sind seit der Gründung vergangen und diese kleine Zeitreise zeigt die Entwicklung dieser Erfolgsgeschichte.

Von Jürg Müller

1995 wurde Macrocast als klassische Druckgiesserei in Adliswil / Zürich gegründet. Bereits im Gründungsjahr lag die Kernkompetenz in komplexen, geometrisch anspruchsvollen Kleinkomponenten. Allerdings lag der Fokus noch auf der Herstellung von Reissverschlusskomponenten.

1997 mit dem Einstieg in die Elektroindustrie, begann die mechanische Nachbearbeitung.

Zeitgleich wurde bis 1999 auch die Automobilindustrie beliefert.

2005 wurden erstmals für binder Gewinderinge der Serie 713 gefertigt – eine neue Ära begann.

Von 2 auf 22

Zur Gründungszeit wurden zwei Personen beschäftigt – heute sind es 22. Die Maschinenparks in der Produktion und Nachbearbeitung wurden stetig erweitert und den Kundenbedürfnissen angepasst. Durch diese Erweiterungen wurde auch immer mehr Personal benötigt, so dass die Räumlichkeiten in Adliswil nicht mehr genügten. Im Oktober 2000 wurde in Samstagern das neue, moderne  Gebäude bezogen, welches bis heute als Firmensitz dient.

Macrocast in der binder-Gruppe

Das Unternehmen Macrocast steht für Kompetenz in Zinkdruckguss und hat sich als Spezialist für geometrisch komplexe und kleinste Komponenten etabliert. Mit aktuell 65 % produziert Macrocast den Hauptteil aller Zinkdruckguss-Serien der binder Gruppe. 

Produziert wird auf modernsten Druckguss Maschinen mit Echtzeitsteuerungen. Die Nachbearbeitung bedient sich vorwiegend mit CNC gesteuerten Anlagen. Bis auf die galvanische Oberflächenveredelungen wird alles inhouse produziert.

Synergien in der Gruppe

Macrocast lässt alle neuen Druckgusswerkzeuge, Ersatzteile und Neuanfertigungen aus der binder Gruppe wie auch für Fremdkunden  im Verbund realisieren. Konzepte, Entwürfe und Erfahrungen werden von Macrocast an die Kollegen weitergegeben. Die Konstruktion wird in Neckarsulm  realisiert. Anhand der CAD/CAM Daten baut binder Austria die jeweiligen Formen.

Gemustert werden die fertigen Werkzeuge in Kunststoff. „Das mag sonderbar anmuten, ist aber sehr effektiv, um die Funktionstauglichkeit zu testen“, erklärt Jens Paul, technischer Leiter bei Macrocast. „Optimiert werden die Bauteile anschließend  beim Giessprozess. Der Vorteil liegt sowohl in der Synergie der vereinten Fachkräfte sowie der innerhalb der Gruppe verbleibenden Kosten. So stärken wir zum einen das Projektgeschäft, zum anderen involvieren die binder Gruppe effizient.“