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Auto­matisierungs­technik - Sensorik und Aktorik
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Polzahl
Die Polzahl beschreibt die Anzahl der Kontakte eines Steckverbinders.
Verriegelung
Die Verriegelung beschreibt, wie Stecker und Buchse miteinander verbunden werden.
  • M12 Die Verbindung kann durch Verschraubung fixiert werden. M steht hier für ein metrisches Gewinde und die Zahl für den Außendurchmesser.
  • M5 Die Verbindung kann durch Verschraubung fixiert werden. M steht hier für ein metrisches Gewinde und die Zahl für den Außendurchmesser.
  • M8 Die Verbindung kann durch Verschraubung fixiert werden. M steht hier für ein metrisches Gewinde und die Zahl für den Außendurchmesser.
Schutzart
Die Schutzarten nach IEC60529 finden in verschiedenen Artikeln Anwendung und geben Aufschluss über den Schutz gegen das Eindringen von Wasser und festen Stoffen wie zum Beispiel Staub.
  • IP40 Schutz gegen Berührung mit Werkzeug, Drähten o. ä. mit Ø > 1 mm und gegen das Eindringen von Fremdkörpern mit Ø > 1 mm. Kein Schutz vor Wasser.
  • IP65 Vollständiger Schutz gegen Berührung und gegen das Eindringen von Staub. Schutz gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel.
  • IP67 Vollständiger Schutz gegen Berührung und gegen das Eindringen von Staub. Schutz gegen das Eindringen von Wasser bei zeitweisem Eintauchen (Tiefe: 1m, Dauer: 30 Minuten).
  • IP67 mit Dichtung, siehe Zubehör Vollständiger Schutz gegen Berührung und gegen das Eindringen von Staub. Schutz gegen das Eindringen von Wasser bei zeitweisem Eintauchen (Tiefe: 1m, Dauer: 30 Minuten).
  • IP68 Vollständiger Schutz gegen Berührung und gegen Eindringen von Staub. Schutz gegen das Eindringen von Wasser bei zeitweiligem Untertauchen (Dauer: 24 Stunden Tiefe: 2 m Wassertiefe), Anforderung nach Absprache zwischen Hersteller und Anwender.
  • IP68/IP69K <u>IP68:</u> Vollständiger Schutz gegen Berührung, Schutz gegen Eindringen von Staub. Schutz gegen das Eindringen von Wasser bei zeitweiligem Untertauchen (Dauer: 24 Stunden Tiefe: 2 m Wassertiefe), Anforderung nach Absprache zwischen Hersteller und Anwender.<br/><br/><u>IP69K:</u> Vollständiger Schutz gegen Berührung, Schutz gegen Eindringen von Staub. Schutz gegen das Eindringen von Wasser bei starkem Druck (8.000 - 10.000 kPa) aus einer Düse bzw. Dampfstrahlreinigung aus jeder Richtung.
  • IP69K Vollständiger Schutz gegen Berührung und gegen das Eindringen von Staub. Schutz gegen das Eindringen von Wasser bei starkem Druck (8.000 - 10.000 kPa) aus einer Düse bzw. Dampfstrahlreinigung aus jeder Richtung.
Ausführung
Durch die Wahl der Ausführung können bestimmte technische Spezifikationen, wie beispielsweise Kabelabgang oder die Bauform definiert werden.
  • Abschluss Dose Üblicherweise verwendete Buchse/Dose im Bereich der Buskommunikation z.B. CAN-Bus. Die Besonderheit sind die hier verbauten Widerstände, um die Busleitungen abzuschließen. Die Widerstände sind notwendig, um eine robuste Datenkommunikation auf den Busleitungen zu gewährleisten und die CAN-Bus-Spezifikation zu erfüllen.
  • Abschluss Stecker Üblicherweise verwendeter Stift/Stecker im Bereich der Buskommunikation z.B. CAN-Bus. Die Besonderheit sind hier die verbauten Widerstände, um die Busleitungen abzuschließen. Die Widerstände sind notwendig, um eine robuste Datenkommunikation auf den Busleitungen zu gewährleisten und die CAN-Bus-Spezifikation zu erfüllen.
  • Adapter Verbindungselement, an dem beidseitig ein Steckverbinder angeschlossen werden kann. Es können beispielsweise Schaltschrankdurchführungen oder ein Übergang von M8- auf M12-Verriegelung realisiert werden.
  • Steckverbinder Buchse gerade Steckverbinder (Buchse / Dose) mit geradem Kabelabgang. Hierbei befindet sich das Kabel in Steckrichtung.
  • Steckverbinder Buchse gewinkelt Steckverbinder (Buchse / Dose) mit gewinkeltem Kabelabgang.
  • Steckverbinder Stift gerade Steckverbinder (Stift / Stecker) mit geradem Kabelabgang. Hierbei befindet sich das Kabel in Steckrichtung.
  • Steckverbinder Stift gewinkelt Steckverbinder (Stift / Stecker) mit gewinkeltem Kabelabgang.
  • Verbindungsleitung Verbindungsleitung in verschiedenen Stift- und Buchsenvarianten.
  • Verteiler Bei Verteilern wird ein Eingangsstrom oder -signal nach einer bestimmten Beschaltungslogik auf mehrere Ausgänge verteilt. Dabei kann auch die Verriegelung / Anschlussart des Eingangs von der des Ausgangs abweichen.
Montageart
Über die Montageart können Steckverbinder für den Einbau in ein Gerätegehäuse von Kabelteilen abgegrenzt werden. Die Montageart beschreibt den Unterschied zwischen Steckverbindern, welche an Gehäusen (Flansch) montiert werden und Steckverbindern, welche an Kabeln angebracht werden.
  • Gehäusemontage Steckverbinder, die an Gerätegehäusen verbaut werden können. Die Befestigung kann über eine Kontermutter oder durch Einschrauben (Gewindebohrung notwendig) umgesetzt werden.
  • Kabelmontage Steckverbinder mit bereits angespritztem Kabel oder zum selbst Konfektionieren.
EMV
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) bedeutet, dass ein Steckverbinder geschirmt oder schirmbar ist. Dies ist notwendig, wenn die im Steckverbinder geführten Signale oder Daten sowie auch fremde Geräte nicht durch elektromagnetische Effekte gestört werden dürfen.
Produktsegment
binder Anwendungsbereiche bzw. Art des Steckverbinders.
  • Automatisierungstechnik Die fortschreitende Digitalisierung erlaubt mit den derzeitigen Fertigungstechnologien immer kleinere und leistungsfähigere Elemente im Bereich Sensorik und Vernetzung. Dabei meint Sensorik die Erfassung von physikalischen Größen, deren Umwandlung in elektrische Größen. Diese elektrischen Größen werden in ein digitales Signal gewandelt, welches per Buskommunikation an andere Busteilnehmer weitergegeben werden kann. Die automatisierte Fertigung soll dabei zukünftig modularer und flexibler werden. Hierbei kommen standardisierte Steckverbinder, wie die Bauformen M8 und M12 bevorzugt zum Einsatz. Die weltweite Verfügbarkeit und die Anpassung der Steckverbinder an eine hohe Bandbreite von Anwendungen haben bereits eine Vielzahl an Varianten, beispielsweise Kodierungen entstehen lassen.
Kodierung
Die Steckverbinderelemente, Stecker und Buchse, müssen vor der Verriegelung passend zueinander ausgerichtet werden (Kodierung). Dadurch wird eine Fehlsteckung vermieden.
  • M12-A Diese Kodierung besteht seit Beginn des "Siegeszuges" im Bereich der M12 Steckverbinder. Die standardisierte Bauform nach DIN EN 61076-2-101 in den Basispolzahlen 4,5,8,12,17 erlaubt eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten von der Energieversorgung bis hin zur Datenübertragung.
Anschlussart
Die Anschlussart definiert, wie Kabel, Litzen oder Leiterplatten an den Steckverbinder angebracht werden können.
  • Kabel Steckverbinder für die Gehäusemontage, an denen ein Kabel konfektioniert ist.
  • Käfigzugfeder Die Verbindung der einzelnen Litzen eines Kabels mit den Kontakten wird über Federkraft realisiert. So ist eine schnelle Konfektionierung möglich.
  • Litzen Steckverbinder, bei denen ab Werk die Kontakte an Einzellitzen angeschlossen sind. Diese sind dann individuell anschließbar.
  • am Kabel angespritzt Einzellitzen werden konfektioniert und das Kabel mit dem Steckverbinder mittels Kunststoffspritzguss verbunden.
  • löten Der Kontakt und die Litzen eines Kabels werden mithilfe von Lötzinn verbunden.
  • reflow löten Lötprozess, bei dem der gesamte Steckverbinder in einem Lötofen der Löttemperatur ausgesetzt wird. Spezielle Kunststoffe ermöglichen eine kurzzeitige Temperaturbeständigkeit von >260°C. Diese Anschlussart ermöglicht vor allem die Kontaktierung auf einer Leiterplatte.
  • schneidklemm Die Litzen eines Kabels werden mitsamt Isolierung einzeln in die Schneidklemme gepresst. Dabei wird die Isolierung des Leiters durchtrennt, die Litze mit der Klemme verbunden und so der elektrische Kontakt hergestellt.
  • schraubklemm Die Litzen eines Kabels werden mithilfe einer Schraube radial im Kontakt gepresst und so der elektrische Kontakt hergestellt.
  • steckbar Adapter oder Verteiler, die von beiden Seiten mit einem Steckverbinder angeschlossen werden. Dabei kann sich die Ausführung oder die Verriegelung an den verschiedenen Anschlüssen unterscheiden.
  • tauchlöten Die spezielle Form der Kontakte ermöglicht eine Durchkontaktierung auf einer Leiterplatte und automatisiertes Löten mittels Wellenlöten.