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Auto­matisierungs­technik - Daten­über­tragung
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Polzahl
Die Polzahl beschreibt die Anzahl der Kontakte eines Steckverbinders.
Verriegelung
Die Verriegelung beschreibt, wie Stecker und Buchse miteinander verbunden werden.
Schutzart
Die Schutzarten nach IEC60529 finden in verschiedenen Artikeln Anwendung und geben Aufschluss über den Schutz gegen das Eindringen von Wasser und festen Stoffen wie zum Beispiel Staub.
  • IP20Schutz gegen Berührung mit den Fingern und gegen Fremdkörper mit Ø > 12,5 mm. Kein Schutz vor Wasser.
Ausführung
Durch die Wahl der Ausführung können bestimmte technische Spezifikationen, wie beispielsweise Kabelabgang oder die Bauform definiert werden.
  • Steckverbinder Stift geradeSteckverbinder (Stift / Stecker) mit geradem Kabelabgang. Hierbei befindet sich das Kabel in Steckrichtung.
Montageart
Über die Montageart können Steckverbinder für den Einbau in ein Gerätegehäuse von Kabelteilen abgegrenzt werden. Die Montageart beschreibt den Unterschied zwischen Steckverbindern, welche an Gehäusen (Flansch) montiert werden und Steckverbindern, welche an Kabeln angebracht werden.
  • KabelmontageSteckverbinder mit bereits angespritztem Kabel oder zum selbst Konfektionieren.
EMV
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) bedeutet, dass ein Steckverbinder geschirmt oder schirmbar ist. Dies ist notwendig, wenn die im Steckverbinder geführten Signale oder Daten sowie auch fremde Geräte nicht durch elektromagnetische Effekte gestört werden dürfen.
Produktsegment
binder Anwendungsbereiche bzw. Art des Steckverbinders.
  • AutomatisierungstechnikDie fortschreitende Digitalisierung erlaubt mit den derzeitigen Fertigungstechnologien immer kleinere und leistungsfähigere Elemente im Bereich Sensorik und Vernetzung. Dabei meint Sensorik die Erfassung von physikalischen Größen, deren Umwandlung in elektrische Größen. Diese elektrischen Größen werden in ein digitales Signal gewandelt, welches per Buskommunikation an andere Busteilnehmer weitergegeben werden kann. Die automatisierte Fertigung soll dabei zukünftig modularer und flexibler werden. Hierbei kommen standardisierte Steckverbinder, wie die Bauformen M8 und M12 bevorzugt zum Einsatz. Die weltweite Verfügbarkeit und die Anpassung der Steckverbinder an eine hohe Bandbreite von Anwendungen haben bereits eine Vielzahl an Varianten, beispielsweise Kodierungen entstehen lassen.
Kodierung
Die Steckverbinderelemente, Stecker und Buchse, müssen vor der Verriegelung passend zueinander ausgerichtet werden (Kodierung). Dadurch wird eine Fehlsteckung vermieden.
  • M12-XDiese Kodierung wurde speziell für den Bereich der Datenverkabelung mit hohen Datenmengen/-übertragungsgeschwindigkeiten) - beispielsweise Profinet - als 8 polige, schirmbare Steckverbinder entwickelt. Standardisiert nach DIN EN 61076-2-109, weisen die Steckverbinder eine vergleichsweise hohe Schutzart auf und werden zur Datenübertragung verwendet. Dabei erreicht man Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 10Gbit/s. Die globale Datenübertragung gewinnt zunehmend an Verbreitung und damit an Bedeutung.
Anschlussart
Die Anschlussart definiert, wie Kabel, Litzen oder Leiterplatten an den Steckverbinder angebracht werden können.
  • DurchdringtechnikDorne durchdringen den Litzenmantel und stellen den elektrischen Kontakt mit der Litze her.

Automatisierungstechnik - Datenübertragung

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